Konzeption - Leistungsbeschreibung für Wohnen & Betreuung 2005


Einrichtung des Sozialpädagogischen Schüler- u. Lehrlingszentrums e.V., Göttingen.


> I. Kurzbeschreibung - Gesamteinrichtung
> II. Leistungsbeschreibung für Wohnen & Betreuung
> 1. Zielgruppe
> 2. Ziele der Leistungen
> 3. Räumliche Grundlagen
> 4. Organisatorische Grundlagen
> 5. Personalausstattung
> 6. Regelleistungen
> 7. Betreuungsintensität
> 8. Standardleistung neben dem Entgelt für die Fachleistungsstunden
> 9. Sonderaufwendungen im Einzelfall





I. Kurzbeschreibung - Gesamteinrichtung

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung



Name der Einrichtung: Wohnen und Betreuung

Träger: Sozialpädagogisches Schüler u. Lehrlingszentrum e.V.

Mitglied im Paritätischen

Mit einem kleinen, überschaubaren Team bieten wir in unserem Jugendhilfezentrum in der Göttinger Innenstadt flexible Hilfen an.Flexible Hilfen umfassen einen großen Teil der im SGB VIII genannten pädagogischen Hilfeformen.

Dies gewährleistet ein den individuellen Problemen und dem Stand der Entwicklung angepasstes Betreuungssetting, ohne daß ein Wechsel in der Form oder Intensität einen Wechsel der Bezugspersonen nach sich zieht. Dies ist uns nach den häufig von Beziehungsabbrüchen geprägten Vorerfahrungen unserer Betreuten besonders wichtig.

Wir bieten ambulante Betreuung und ein stationäres Setting mit fünf verschiedenen Betreuungsintensitäten an.



Adressen:

Für Menschen, die besonders viel Betreuung benötigen, gibt es eine Intensivphase. Für Betreute, die zunächst erlernen müssen ihren Tagesablauf zu regeln, gibt es ein Tagesstrukturierendes Angebot..
Wohnen & Betreuung:
Rosdorfer Weg 11, 37073 Göttingen, Tel.: 0551 / 77111
Internet: www.wohnenundbetreuung.de, E-Mail:

Die Leitung der Einrichtung obliegt der Bereichsleiterin im Rahmen der Geschäftsordnung.

Einzugsbereich: regional und überregional.

Rechtsgrundlagen: ergeben sich aus den Bedingungen des SGB VIII.




II) Leistungsbeschreibung für Wohnen & Betreuung

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung




II.) 1. Zielgruppe

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Unsere flexiblen Hilfen wenden sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden.

Aufnahme finden junge Menschen, die Motivation und Veränderungsbereitschaft zeigen und ihr Einverständnis zu Zielen, Inhalten und der Intensität der Betreuung erklären.


Platzzahl stationär:

8 Plätze im Rosdorfer Weg 11
11 Plätze im Rosdorfer Weg 18
3 Plätze in Einzelwohnungen

Platzzahl ambulant:

Je nach MitarbeiterInnenkapazität
(Betriebserlaubnis nach §§ 45ff SGB VIII)

Einzugsbereich:

Regional und überregional

Rechtsgrundlagen:

§§ 27, 30, 34, 35, 35a, 41 SGB VIII sowie in begründeten Einzelfällen gemäß §§ 53, 67 SGB XII




II.) 2. Ziele der Leistungen

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Ziel der flexiblen Hilfen ist es, die gesellschaftliche Ausgrenzung zu verhindern und eine eigenständige Lebensführung zu ermöglichen. Vorrangig sind der Aufbau eines positiven Selbstbildes und der Beziehungsfähigkeit. In einem intensiven kooperativen Arbeitsprozeß mit den Betreuer/Innen wird die Selbstentwicklung der Betroffenen gefördert. Sie werden darin gestützt und gefördert, ihre Lebensgeschichte und ihre Gefühle anzunehmen, ein realistisches Bild ihrer Fähigkeiten und Ziele zu entwickeln und diese vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Chancen und Grenzen einzusetzen.Die Begleitung in angst besetzten sozialen Situationen ermöglicht den Betreuten, die Umsetzung ihrer Fähigkeiten in einem Trainingsprozeß zu schulen und auszubauen. Kleingruppenangebote ermöglichen die sozialen Fähigkeiten in einer Gruppe zu entwickeln und individuelle Freizeitinteressen aufzubauen.




II.) 3. Räumliche Grundlagen

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Das organisatorische Zentrum der Einrichtung liegt im Rosdorfer Weg 11. Das Betreuungszentrum besteht aus einem Vorderhaus mit drei Etagen, in denen je 2-3 Betreute wohnen können und einem Hinterhaus.

Im Erdgeschoß des Vorderhauses gibt es eine Wohnung für zwei Betreute mit Küche, Bad und WC. Daneben befindet sich ein Betreuungsbüro mit Wintergarten, in dem Einzelgespräche, Elterngespräche, Nachhilfen oder PC-Training stattfinden können.

Das erste OG und das Dachgeschoß bieten Wohnraum für 3 Betreute, der jeweils mit Küche mit Wintergarten und je 2 Bäder ausgestattet ist.Der großzügige Keller gibt Möglichkeit zur Einrichtung von Werk- und Hobbyräumen, ein Waschmaschinenraum mit zwei Maschinen kann von allen Betreuten genutzt werden.Die Anlaufstelle im Hinterhaus bietet im Erdgeschoß zwei große Räume und eine Küche für die offenen Angebote und Gruppenaktivitäten. Im Obergeschoß befinden sich das Büro und zwei Arbeitsräume.Das Freigelände zwischen den Häusern steht für vielfältige Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Haus im Rosdorfer Weg 18 ist nur ca. 40 m von unserem Betreuungszentrum im Rosdorfer Weg 11 entfernt. Im Erdgeschoß befindet sich eine Wohnung für 4 Jugendliche mit einer Küche und einem Bad. Im Treppenhaus gibt es eine zusätzliche Toilette.

Im ersten OG gibt es eine Wohnung für drei Betreute mit einer Küche und einem Bad. Daneben befindet sich  ein Appartement, das mit eigener Kochnische und Bad ausgestattet ist.

Im Dachgeschoss befindet sich ein weiteres Appartement. Daneben befindet sich eine Wohnung für zwei Jugendliche mit gemeinsamer Küche und Bad.Der große Keller und der Hof bieten Raum für Freizeitaktivitäten, Reparatur- und Bastelarbeiten.

Daneben kann die Betreuung auch in angemieteten Wohnungen im Göttinger Stadtbereichoder in der Herkunftsfamilie stattfinden.

Einzelgespräche finden in den Wohnungen der Betreuten, in den Büros oder den Gemeinschaftsräumen statt.

Der Rosdorfer Weg befindet sich unmittelbar am Rand der Göttinger Altstadt. Diese Wohnlage ermöglicht kurze Wege zu Schulen, Arbeitsstellen, Freizeitangeboten, Einkaufsmöglichkeiten, Therapeuten und Ärzten etc. Sie bietet für Betreute mit starken Rückzugstendenzen einen Anreiz Freizeitinteressen zu entwickeln und zu vertiefen.Die Nähe zu drei psychiatrischen Kliniken ermöglicht eine Weiterbetreuung auch bei vorübergehenden Krisen, die einen Klinikaufenthalt notwendig machen.

In unmittelbarer Nähe befinden sich der Göttinger Bahnhof, das Freibad sowie das Göttinger Spaßbad. Ein Supermarkt und ein Bäcker sind schnell zu erreichen.




II.) 4. Organisatorische Grundlagen

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Die Betreuung wird grundsätzlich von zwei Bezugsbetreuer/Innen geleistet, um eine stabile und konstante Beziehung auch dann zu gewährleisten, wenn eine Mitarbeiter/In nicht im Dienst ist.

Daneben ermöglicht die intensive Begleitung durch zwei Personen, die wöchentliche Fallbesprechungen vornehmen, einen hohen Reflexionsgrad der Betreuung. Die Bezugsbetreuer/Innen dokumentieren den Verlauf der Betreuung schriftlich in einem Betreuungstagebuch.Das Team tauscht sich wöchentlich in einer Mitarbeiterbesprechung aus.Die Dienst- und Fachaufsicht liegt bei der Bereichsleitung.




II.) 5. Personalausstattung

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Die Betreuung wird durch sieben Diplom-Sozialpädagogen/Innen, -arbeiter/Innen / Mitarbei-ter/Innen mit pädagogischer Qualifikation geleistet. Insgesamt wird die Arbeitszeit von 6 Vollzeitstellen geleistet und wird bei Bedarf aufgestockt.

Daneben stehen mit insgesamt 30 Stunden pro Woche 2 Verwaltungskräfte sowie ein Zivildienstleistender als Hausmeister zur Verfügung.




II.) 6. Regelleistungen

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Einzelgespräche:
Die Einzelgespräche dienen der Herstellung und Fortführung einer stabilen Betreuungsbeziehung zur Identitätsfindung und Entwicklung sozialer Kompetenzen. Sie bieten Raum für die Auseinandersetzung mit sich und der gegenwärtigen Lebenssituation und der Suche nach tragfähigen Problemlösungen.
Monatlich durchgeführte Bilanzgespräche ermöglichen den Betreuten eine kontinuierliche Überprüfung ihres Standortes in Bezug auf die im Hilfeplan und dem Betreuungsvertrag formulierten Entwicklungsschritte.In den Einzelgesprächen werden weiterhin die Hilfeplangespräche vor- und nachbereitet.

Begleitung:
Die Bezugsbetreuer/Innen begleiten die Betreuten in Situationen, die diese allein überfordern oder die angstbesetzt sind, z.B. zu Behörden, zu Gesprächen mit Lehrer/Innen/Ausbilder/Innen oder anfangs in Selbsthilfegruppen. Sie begleiten die Betreuten z. B. bei Busfahrten oder zu öffentlichen Veranstaltungen, wenn diese Ängste vor Situationen mit vielen Menschen haben und bereit sind schrittweise zu üben sich diesen zu stellen.

Finanzen:
Die Bezugsbetreuer/Innen verwalten gemeinsam mit den Betreuten ihre monatlichen Gelder, die zunächst von der Einrichtung ausgezahlt werden. Feste Posten werden ermittelt und zu abgesprochen Terminen ausgezahlt. (Strom/Telefon/Bekleidung/der monatliche Bedarf für Lebensmittel, Hygiene etc.) Ziel der Finanzbetreuung ist die eigenständige Verwaltung des Geldes über ein eigenes Konto, das in angemessenen Schritten angesteuert wird.

Schule / Ausbildung / Arbeit:
Die Bezugsbetreuer/Innen wirken darauf hin, daß die Betreuten eine eigene Tagesstrukturierung entwickeln und die Schul-/ Arbeitszeiten einhalten können.Sie helfen bei Berufsorientierung unter Inanspruchnahme der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters Jugend.
Sie vermitteln und begleiten ggf. den Besuch von geeigneten Schulformen, Arbeitstrainingsangeboten, Ausbildungen, Praktika oder Arbeitsstellen. Sie stehen in enger Zusammenarbeit mit Lehrer/Innen oder Ausbilder/Innen. Sie vermitteln bei Bedarf eine gezielte Nachhilfe.Ein tagesstrukturierendes Training kann bei Bedarf vereinbart werden.

Behörden:
Die Bezugsbetreuer/Innen sind bei der Abwicklung aller Behördenangelegenheiten behilflich. Die Betreuten werden in die Verantwortlichkeit einbezogen und sollen zunehmend eigene Kompetenzen für das Lesen von Behördenbriefen, das Ausfüllen von Formularen und die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung entwickeln.

Wohnungen / Haushaltsführung:
Die Mitarbeiter/Innen von W&B haben einen Schlüssel zu den Wohnungen der Betreuten Sie haben das Recht, die Wohnungen jederzeit zu betreten. Sie leiten zu einer eigenverantwortlichen Haushaltsführung an, geben Hilfen im lebenspraktischen Bereich. Sie planen und begleiten z. B. Einkäufe und vermitteln ggf. Putztechniken, die Bedienung einer Waschmaschine und üben bei Bedarf Kochen.

Hygiene / Ärztliche Versorgung:
Die Bezugsbetreuer/Innen leiten zu verantwortlichem Umgang mit der eigenen Gesundheit an. Sie verhelfen zu einer angemessenen ärztlichen Betreuung durch Allgemein- oder Fachärzten.
Sie helfen bei Bedarf bei der Suche nach einem geeigneten Therapieangebot. Ggf. findet in einer Übergangsphase zu Beginn der Betreuung oder in einer schweren Krise die Betreuung in einer psychiatrischen Klinik statt.Sie arbeiten bei Bedarf möglichst eng mit Ärzten und Therapeuten zusammen.

Eltern:
Die Bezugsbetreuer/Innen unterstützen die Betreuten bei der inneren Auseinandersetzung mit ihren Eltern und anderen Bezugspersonen. Wenn es möglich ist, fördern sie den regelmäßigen Kontakt zu diesen oder begleiten ihre Betreuten bei diesen Kontakten. Wenn es sinnvoll erscheint, können Betreute und ihre Bezugspersonen Familiengespräche mit einer ausgebildeten  Beraterin aus der Einrichtung führen.

Soziale Kontakte/ Freizeit:
Zur Förderung sozialer Kontakte zu Gleichaltrigen und zur Strukturierung des Alltags stellen wir von Montag bis Freitag tagsüber ein offenes Angebot für alle zur Verfügung.Feste Gruppenaktivitäten finden in der Regel zwischen 19:00 und 21:00 statt. Die Inhalte wechseln und nutzen teils die Möglichkeiten der Innenstadtlage, z.B. Paddeln, Billard, Theaterbesuche oder ein Besuch im nahegelegenen Badeparadies, teils finden sie in der Einrichtung statt, z.B. Kochen, Spielabende, Seidenmalerei. Die Inhalte werden von den Betreuten mitbestimmt.
Ziel einer Gruppenunternehmung kann auch das Kennenlernen wichtiger sozialer Einrichtungen in Göttingen sein.
Samstags gibt es ein gemeinsames Frühstück.

In den einzelnen Wohneinheiten finden "WG-Besprechungen" statt, in denen gemeinschaftliche Probleme oder Themen erörtert werden.Die Erfahrungen in den Gruppen können, wenn sie stark angst besetzt sind, mit den Bezugsbetreuer/Innen vor- und nach besprochen werden. Die Vielzahl der Angebote bietet die Chance, eigene Freizeitinteressen zu entwickeln und eigenständig die vielfältigen Angebote einer Universitätsstadt zu nutzen, wobei anfangs Begleitung durch die Bezugsbetreuer/Innen möglich ist.

Ferienmaßnahmen:
In den Schulferien werden mehrtägige Sommer- und Winterfreizeiten angeboten. Dies können nach Interessen und Vorlieben der Betreuten sowohl eine Skifreizeit als auch ein Badeurlaub sein. Im Laufe des Jahres unternehmen wir Tagesausflüge u. a. in den Heidepark, Weihnachtsmarktbesuch, Zoo Hannover, Bärenpark Worbis, Sababurg, Documenta Kassel und Fußballspiele in Hannover.

Vernetzung:
Die Bezugsbetreuer/Innen stehen in regelmäßigem Kontakt mit den externen Helfer/Innen der Betreuten wie Lehrer/Innen, Ärzten, Therapeuten etc. Die Situation der Betreuten und die Vorgaben im Hilfeplan bestimmen die Intensität der Zusammenarbeit. Eine enge Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt ist, insbesondere bei schwierigen Betreuungsverläufen, selbstverständlich. Bei Bedarf wird zu Beginn der Betreuung eine Schuldenregulierung mit Hilfe einer Göttinger Schuldnerberatungsstelle vermittelt.

Hilfepläne:
Die Bezugsbetreuer/Innen wirken an der Erstellung und Fortschreibung der Hilfepläne mit und bereiten diese mit den Betreuten vor- und nach.

Maßnahmen der Qualitätsentwicklung:
- wöchentliche Fallbesprechung
- Dokumentation des Betreuungsverlaufs
- Erstellen von Entwicklungsberichten
- regelmäßige Fallbesprechungen im Team, tägliche Übergabegespräche
- externe Supervision, kollegiale Beratung
- Teilnahmemöglichkeit  aller Mitarbeiter/Innen an Fortbildungen
- regelmäßige Zukunftswerkstatt mit einer externen Moderation

Präsenzbereitschaft:
An den Wochentagen ist in der Zeit von 9:00 bis 22:00, samstags von 11:00 bis 13:00 und sonntags von 19:00-21:00 in der Regel ein(e) Mitarbeiter/In für akute Belange ansprechbar.

Rufbereitschaft:
In den Zeiten, in denen kein(e) Mitarbeiter/In präsent ist, besteht eine Rufbereitschaft.

Info- und Aufnahmegespräche:
Bei Aufnahmeanfragen führen Mitarbeiter/Innen zunächst unter Teilnahme des zuständigen Jugendamtes ein Informationsgespräch, in dem die Einrichtung vorgestellt wird. Wenn weiterhin Interesse an einer Aufnahme besteht, werden möglichst umfassende Informationen von und über den Interessenten gesammelt.
Wenn dem Team eine Aufnahme sinnvoll erscheint, werden in einem Aufnahmegespräch individuelle Betreuungsbedingungen festgelegt und in einem Betreuungsvertrag vereinbart.

Die Teilnahme nahestehender Personen oder des Personals der vorher betreuenden Einrichtung oder Klinik ist bei den Gesprächen erwünscht.

Die Interessenten haben die Möglichkeit, sich durch Besuche oder Teilnahmen an Gruppenunternehmungen ein Bild von der Einrichtung zu machen.

Ein Probewohnen kann vereinbart werden.




II.) 7. Betreuungsintensität

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


Bei stationärem Betreuungsbeginn in Phase 1 vermindert sich im Rahmen der fortschreitenden Entwicklung die Intensität der Betreuung. Die notwendige Intensität wird in den Hilfeplangesprächen ermittelt.
Falls benötigt, kann eine Intensivphase vereinbart werden.

Die Phasen umfassen folgende Stundenzahl pro Monat:


Intensivphase: Phase 1+:

60 St. / Monat

Phase 1:

48 St. / Monat

Phase 2:

42 St. / Monat

Phase 3:

37 St. / Monat

Phase 4:

32 St. / Monat

Phase 5:

19 St. / Monat

Phase 6:

14 St. / Monat


Diese Stunden werden voll im Rahmen der einzelfallbezogenen Tätigkeiten abgeleistet.

Einzelfallübergreifende Tätigkeiten, wie Präsenzbereitschaft, Teamgespräche, Vor- und Nachbereitung, Teilnahme an Arbeitskreisen, Fortbildungen und Teamsupervision sind mit 14% der Arbeitszeit in der Kalkulation der Fachleistungsstunde berücksichtigt. Das Stundenkontingent wird entsprechend dem Phasenmodell im Hilfeplan festgelegt.
Wochenend- und Nachtbereitschaft werden anteilig mit dem Stundensatz abgerechnet.




II.) 8. Standardleistung neben dem Entgelt für die Fachleistungsstunden

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


- HLU in Höhe des Regelsatzes für den Haushaltsvorstand.

- 50,- € monatl. Aufschlag für Klassenfahrten, Fachliteratur, Arbeitskleidung und Urlaub.

- Kosten einer angemessenen Unterkunft.

- Die Mietkosten liegen in unseren Häusern bei 300,00 € einschließlich Heizkosten.

- Die Mietkosten liegen in unseren Häusern bei 300,00 €. Mietkosten. In dieser Höhe
  werden auch die Kosten für die Miete der Wohnungen bei ambulanter Betreuung anfallen.




II.) 9. Sonderaufwendungen im Einzelfall

Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung


- Einrichtungsbeihilfe in Höhe von 770 Euro (Einzelfallentscheidung)

- Mietsicherheit als Darlehen in tatsächlicher Höhe, wenn die Wohnung angemessen ist

- Maklercourtage in tatsächlicher Höhe, wenn die Wohnung angemessen ist

- Familienheimfahrten nach Bedarf (im Hilfeplan zu vereinbaren)

- Nachhilfe nach Bedarf (im Hilfeplan zu vereinbaren)§ Fahrtkosten zu Schule oder
  Ausbildungsstätte in Höhe der Summe, die über eine Monatskarte hinausgeht


Jugendhilfe Göttingen Wohnen und Betreuung




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